über andere ärgern

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Ständig müssen wir uns über andere ärgern. Bei mir geht in diesen Tagen mal wieder alles drunter und drüber. Nein, nicht im Außen, aber in meinem Inneren fahre ich Achterbahn. Rauf und runter, mal rasant, mal langsam. Aber ich sitze nicht am Steuer.

Was ist passiert? Ein Feedback hat mich total aus der Bahn geworfen und ich habe mich über den anderen total geärgert: „Du benimmst dich so verquer und lehnst alles ab, was von mir kommt, so dass es mir fast unmöglich ist, mit Dir zusammen zu arbeiten.“

BÄM!

Seitdem Achterbahn.

Dabei passiert etwas in mir:

ABLEHNUNG: Was? Ich? Schreit es in mir. Ich bin doch total flexibel, passe mich immer an und bin dabei. Und ich hole mir Unterstützung: Mein Mann kann das gar nicht verstehen.

ANGST: Was ist, wenn ich nicht mehr dazu gehöre? Die Person mag mich nicht! Meine Existenz ist bedroht! Ich bin nicht gewollt!

ABWEHR: Idiot! Schau doch bei dir selbst! Du bist doch genau so! Was glaubst Du eigentlich, wer Du bist?

Und noch während ich Achterbahn fahre, schlägt die nächste Erkenntnis zu:

 

Scheiße, das stimmt!

 

Wenn ich ganz ehrlich bin und ganz genau hinschaue, dann kann ich das auch entdecken. Und es führt mich tief in mein Innerstes, an etwas, was mich mein ganzes Leben lang schon begleitet, so dass ich es nicht sehen konnte: Ich bin im Widerstand. Und zwar mit so ziemlich Allem und Jedem. Vor allem mit mir selbst.

 

AUTSCH! Jetzt tut es richtig weh.

 

Aber ich weiß, dass ich heute andere Möglichkeiten habe, als noch vor einigen Jahren. Also richte ich mein Krönchen und klettere aus dem Sumpf. Der Sumpf ist bei mir übrigens Rückzug und Widerstand. Dort habe ich es mir über 40 Jahre lang gemütlich eingerichtet. Verstehe es bitte nicht falsch: Toll war es dort nicht, aber so etwas wie eine zweite Heimat. Dort konnte ich meine Wunden lecken, mich zurückziehen und endlich allein sein. Und mich irgendwie wieder aufbauen, denn ich musste ja zurück in die Welt. Heute gehe ich zwar immer mal wieder in den Sumpf, bleibe aber nicht lange dort, denn ich habe heute andere Möglichkeiten.

 

Müssen wir uns wirklich über andere ärgern?

 

Also, ich klettere also aus dem Sumpf und fange an, genauer hinzuschauen. Schaue mir meinen Widerstand an. Puh, und ich entdecke eine Menge. Ich entdecke, dass der Widerstand mich Kraft und Energie kostet und mir ein Gefühl der Überforderung gibt. Dass ich wegsehe und das, was tatsächlich ist, gerne mal ignoriere oder ablehne (ja, ich kann sogar ignorieren, dass mein Auto kaputt ist!). Ich entdecke, dass ich das auch mit meiner Intuition und meiner inneren Stimme tue. Was dann passiert ist, dass ich Barrieren hochgefahren habe, die es mir unmöglich machen, andere Möglichkeiten zu sehen oder überhaupt etwas zu empfangen. Es kommt einfach nicht bei mir an. Ich erzeuge auch bei anderen Widerstand  und kille damit meine Beziehungen. Ein anderes Feedback dazu war: „Es ist, als müsstest Du etwas schützen und wir dürfen dir nicht zu nahe kommen.“

 

Wow! Ich bin so dankbar, dass ich all diese Dinge sehen durfte.

 

Sie tragen dazu bei, dass eine alte Wunde bei mir heilen darf und ich wieder ein Stück mehr zu mir finde.

Vielleicht fragst du dich jetzt: Okay, das kenne ich auch. Aber wie hat sie das gemacht? Genau für diese Frage von Dir habe ich diesen Artikel geschrieben. Damit auch Du das Gold in Feedback von anderen Menschen sehen und annehmen kannst. Für Dich. Und für Dein persönliches Wachstum.

Hier sind also ein paar Impulse für Dich. Manch ein Vorschlag mag Dir vielleicht absurd vorkommen, der er ist genau das Gegenteil von dem, was wir normalerweise tun. Ich lade Dich ein, es einfach auszuprobieren. Und Dich dann dem Staunen hinzugeben.

Fahre Deine Barrieren herunter und öffne Dich für das, was da ist. Dehne Dich aus und lasse alles durch Dich hindurchfließen (Achtung: Das bedeutet nicht, es abzulehnen oder es wegfließen zu lassen!). Damit reduzierst Du Deine Angriffsfläche (oder auch Dein Resonanzfeld).

Nimm das, was ist, an! Höre einfach zu. Rechtfertige Dich nicht, liefere keine Begründungen.

Versuche alle Haken zu entfernen: Feedback ist zu 80% akkurat und teilweise gefärbt von den Emotionen und Erfahrungen desjenigen, der das Feedback gibt. Das ist wichtig zu wissen. Mach nicht alles zu Deinem, sondern filtere so gut es geht die Angelegenheiten des anderen heraus und schaue, welches wirklich Deine Themen sind. Sei wie ein Sieb und schaue, was bei Dir hängen bleibt. Sei an dieser Stelle ehrlich, sonst bescheißt Du nur Dich selbst.

Nimm Deine Themen und schaue sie Dir liebevoll und mit Leichtigkeit an. Du bist in Ordnung! Alles dient Deinem Wachstum.

Gib alles, was zu dem Anderen gehört, wieder ans Universum ab. Das ist wichtig, sonst bleibt es in Dir und belastet Dich weiterhin.

Dies ist eine Möglichkeit, etwas anderes zu tun, wenn Dir jemand blöd kommt. Es passieren spannende Dinge, wenn Du aufhörst, das alte Spiel zu spielen. Der andere erhält von Dir den Raum zu sagen, was er zu sagen hat. Und damit hat er die Möglichkeit, danach auf Dich zuzugehen (unglaublich, oder?). Die geballte Energie kann verpuffen und es bleibt kein Groll zurück. Probiere es aus, staune und wachse – Du wunderbare Frau!

Ich freue mich, wenn Du Deine Erfahrungen damit in den Kommentaren postest.

 

Deine Simone

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Über Simone: Die Phönixfrau

 

Ich bin Simone Mäkelä und begleite Frauen in ihre eigene Kraft. Ich wecke Dich auf und erinnere Dich daran, wer Du bist und welche Schöpferkraft Du in Dir trägst. Du hast die Power, Dein Leben so zu kreieren, wie Du es Dir wünschst. Dabei tragen wir gemeinsam Schicht für Schicht an Prägungen, Emotionen und Glaubenssätzen ab. Alte Schmerzen und Wunden dürfen heilen. Zum Vorschein kommt Dein Kern, Dein Wesen – Du. Du kommst in Deine Kraft, in Dein Strahlen, vertraust Deiner Intuition und entdeckst Deine Einzigartigkeit. Für mehr Klarheit, Freude und Leichtigkeit in Deinem Leben.

Ich bin diesen Weg gegangen. Nun können andere mir nachfolgen. Auch Du. Dies könnte Dein Weg sein. Für Dich, für Deine Familie.

 

Lebe Deinen Weg.

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