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Dein Verstand. Du kennst bestimmt die Stimme in Dir, die Dich tagsüber unterhält und manchmal auch nachts nicht aufhört zu plappern. Du machst Dir ständig Gedanken über etwas oder jemanden und sorgst Dich, dass alles gut geht. Dabei bist Du hauptsächlich in der Vergangenheit unterwegs und machst Dir Gedanken über Dinge, die bereits geschehen sind, oder in der Zukunft.

 

Dann beschäftigst Du Dich mit Dingen oder Ereignissen, die noch nicht da sind.

 

Und wenn das Ereignis sehr intensiv ist, nimmst Du diese Dinge auch mit ins Bett und kannst nicht einschlafen oder wachst immer wieder auf. Und morgens kommen diese Sachen sofort als erstes wieder hoch. Die Gedanken werden dadurch zwanghaft und wir werden unfähig, das Denken anzuhalten. 

Und das ist normal!

Wenn Du nun ausreichend Neugierde und Entdeckerfreude hast, um anzunehmen, dass es etwas anderes gibt und dass etwas anderes möglich ist, dann lies weiter.

Okay, wenn Du nun also erkannt hast oder zumindest ahnst, dass Dein Verstand ganz schön mächtig und aktiv ist und es etwas anderes geben muss, dann ist doch die Frage:

 

Wie kann ich meinen Verstand zähmen und die anderen Dinge erkennen und natürlich dann auch nutzen?

 

Es geht tatsächlich darum, den Denker in Dir zu beobachten und ihn bewusst wahr zu nehmen. Es sind die Stimmen in Deinem Kopf, die unablässig plappern. So unablässig, dass das meiste davon so gewohnt ist, dass es unbewusst geschieht. Und trotzdem bekommen wir etwas davon mit, was der Verstand den lieben langen Tag so vor sich hin erzählt. Und es gibt Leute, die diese Stimmen dann laut machen und vor sich hin brabbeln und/ oder Selbstgespräche führen. Und das finden wir dann spooky und würden diese Menschen am liebsten einweisen.

Das fast Fatale daran ist: Der Verstand bedient sich der Vergangenheit. Er holt alte Geschichten hervor und kaut darauf herum. Oder er projiziert vergangene Erfahrungen auf die Zukunft und übt schon mal. Das bedeutet: 

Das, was Du denkst muss mit der realen Situation gerade GAR NICHTS zu tu haben.

 

Und es wird noch interessanter:  Meistens sucht der Verstand sich die Geschichten aus, die nicht funktioniert haben und stellt sich vor, wie die Dinge schief gehen. Für ihn gibt es keine andere Option.

Diese Stimme – also Dein Verstand- ist für manche Dinge nicht dein bester Freund, sondern wird eher zu Deinem Feind. Manche nennen es Mindfuck – ein tolles Bild finde ich auch das Waschweib. Ich fühle mich manchmal so, als ob da permanent jemand neben mir steht und mich schlecht dafür macht, was ich tue, denke, unterlasse usw. Und mir dabei so richtig viel Lebensenergie abzieht.

 

Merkst Du schon, wie limitiert dieses Denken ist und ahnst, welche Potentiale noch für Dich bereit  stehen?

 

Was Du einfach tun kannst, ist diese Stimme zu beobachten und ihr zu lauschen: Ah, da ist sie ja wieder. Was erzählt sie mir heute? Und dann wahrnehmen, dass es nur die Stimme ist und NICHT Du. Höre ihr zu und bewerte sie nicht. Keine Verurteilung, keine Beurteilung – einfach nur zuhören. Dann wirst Du irgendwann erkennen: Okay, das ist die Stimme und das bin ich. Und dieses erkennen von „ICH BIN“ ist kein Gedanke, sondern das, was jenseits des Verstandes auf Dich wartet.

Wenn Du also einem Gedanken zuhörst, dann wirst Du ein Zeuge dieses Gedankens. Dadurch entsteht Bewusstheit. Der Gedanke verliert so seine Macht über Dich und kann wieder ziehen. Da du Dich nicht mit ihm identifizierst, bestärkst Du den Verstand einfach nicht mehr. Er kann einfach Dein Verstand sein und Du Du.

 

Dann passiert etwas sehr Spannendes

 

Wenn Du den Gedanken Gedanken sein lässt, entsteht eine Lücke zwischen Deinem beständigen Gedankenstrom. Diese Lücke füllt sich mit Stille. Zunächst sind sie nur miniklein –später werden es immer mehr und immer größere Lücken in deinen Gedanken. Mehr Stille kann Einzug erhalten.

Und das wiederum ist der Beginn eines neuen Zustandes bei Dir: nämlich Deines natürlichen Zustandes. Das Gefühl von Stille und Frieden kann sich vertiefen. Und schon bald kannst Du etwas neues Entdecken: ein feines Gefühl von Freude, das in Dir liegt und immer da ist. Du konntest es bisher nur nicht wahrnehmen. Du bist in einem Zustand der Verbundenheit und völlig in der Gegenwart. Damit erhöht sich auch die Schwingung Deines Energiefeldes.

 Also –spüre der Freude nach. Wenn Du sie wahrnimmst hast Du ein Indiz dafür, dass Du auf dem richtigen Weg bist.

 

Viel Freude beim Entdecken der Freude,

Deine Simone

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